
Warum mitmachen?
Karate ist weit mehr als nur eine Sportart. Es ist eine Reise, die Körper, Geist und Charakter gleichermaßen fordert und fördert. Ob Kind, Jugendlicher, Erwachsener oder Senior – Karate ist für jedes Alter geeignet und bietet die Möglichkeit, sich individuell weiterzuentwickeln. Die Bewegungen schulen Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit, während der Geist durch Konzentration, Disziplin und gegenseitigen Respekt gestärkt wird.
In den burgenländischen Karatevereinen bist du herzlich willkommen – egal, ob du einfach fit bleiben möchtest, eine neue Herausforderung suchst oder den Wettkampfgeist entdeckst. Unsere erfahrenen Trainerinnen und Trainer begleiten dich vom ersten Training bis hin zu fortgeschrittenen Techniken und geben dir die Werte dieser jahrhundertealten Kampfkunst mit auf den Weg.
Karate bringt Menschen zusammen. Du wirst Teil einer Gemeinschaft, in der man sich gegenseitig unterstützt, motiviert und gemeinsam Ziele erreicht. Ob im Training, bei Lehrgängen oder im Wettkampf – das Miteinander steht immer im Vordergrund.
Komm vorbei, probier es aus und entdecke, wie Karate nicht nur deinen Körper stärkt, sondern auch deinen Alltag bereichern kann. Die burgenländischen Vereine freuen sich darauf, dir Karate in seiner ganzen Vielfalt näherzubringen – und dich auf deinem persönlichen Weg zu begleiten.
Kinder und Jugendliche
Bewegung ist Leben, daher sind wir bestrebt, unserer Jugend eine sinnvolle Freizeitgestaltung neben Hast, Verpflichtungen, Schulstress und „no future generation“, anzubieten. Besonders Eltern sollten sich die Frage stellen, warum die Ausübung von Sport für Kinder und Jugendliche sinnvoll ist und allgemein förderlich für das Wohlbefinden des Menschen.Generell sollte die Sportausübung, unabhängig von den verschiedenen Fachsparten, die unten angeführten Inhalte und deren Entwicklungen fördern. Im Karatetraining wird dieser Entwicklung besonderes Hauptaugenmerk beigemessen, da Karate einen Ganzkörpersport darstellt.
Ausdauer – KARATE bietet die Ausdauerfähigkeit zu fördern an.
Im Karate wird man sicherlich nicht zum Marathonläufer ausgebildet, aber eine entsprechend notwendige Grundlagenausdauer ist notwendig und muss demnach gefördert werden.
Beweglichkeit – Die vier Extremitäten, Arme und Beine werden im Karatetraining gleichsam eingesetzt.
Daraus folgt, dass die Muskulatur dieser Extremitäten besonders kontraktionsfähig sein muss und entsprechend gedehnt werden muss, um sie gezielt einsetzen zu können.
Koordinative Fähigkeiten
Aufgrund der großen Kombinatorik, muss die Fähigkeit, unterschiedliche Techniken aneinander reihen zu können, besonders ausgeprägt werden.
Kraft
Die Entwicklung des Kraftzuwachses unterteilt sich wie folgt:
- Kraftausdauer
- Maximalkraft Schnellkraftausdauer
- Maximalkraft Explosivkraft Startkraft Schnellkraft
Schnelligkeit
Aufgrund der oben angeführten Kraftentwicklung werden im Karate die dazu notwendigen Muskelfasern, um Schnelligkeit durchführen zu können, im Kindes und Jugendalter antrainiert.
Konzentrationsfähigkeit
Unter höchster körperlicher Belastung Einflüsse wahrnehmen und aufgrund der körperlichen Voraussetzung entsprechend bewusst und gezielt handeln.
Aufnahmefähigkeit
Ständiges Ändern der Wettkampfsituation (Taktieren) des Gegner erfordert ein hohes Maß der Aufnahmefähigkeit um entsprechend auf die Einflüsse des Gegners reagieren zu können.
Disziplinäres Verhalten sich und seinen Mitmenschen gegenüber
Korrekte geistige und körperliche Haltung gegenüber seinem Trainingspartner und Mitmenschen, egal ob im oder außerhalb des Trainingsbetriebes.
Soziale Eingliederung
Soziale Eingliederung kann bedeuten, Freunde zu gewinnen, Mitmenschen zu akzeptieren und mit ihnen entsprechend korrekt umzugehen. Es heißt auch mit ihnen gemeinsam positiv weiterentwickeln und damit für ein soziales Gefüge zu sorgen und vieles mehr. Soziale Eingliederung bedeutet aber auch, dass Kinder und Schüler rauchen und trinken sobald andere es vormachen. Im Bereich der Sportler wird man dabei oft eher schräg angesehen , Grund genug um Sport auszuüben.
Aggression und Vandalismus werden vor allem bei nicht körperlicher Betätigung aufgebaut. Zur Zeit werden diese Aggressionen in Telefonzellen, U – Bahnstationen, Parkanlagen und vor allem im Autoverkehr abgebaut.
Dies alles wäre nicht notwendig wenn wir einer körperlichen Ausgleichstätigkeit nachkommen würden, und diese heißt Sport und vielleicht ist es KARATE DO.
Mentales
Training
Viele Sportler wissen: Siegen beginnt im Kopf!
Eine Menge von Sportgrößen legen inzwischen genau so viel Wert auf „Mentales Training“ wie auf Taktik, Technik oder Kondition. In kritischen Situationen zweier gleichwertiger Gegner entscheidet immer der mental Stärkere den Wettkampf für sich.
Körper, Geist und Emotionen werden als Einheit wirksam. Denken, Fühlen und Bewegung beeinflussen einander gegenseitig.
Mit mentalen Trainingsformen lassen sich kognitive Fertigkeiten erlernen, verändern und verbessern. Kognitive Fertigkeiten sind ganz allgemein Handlungen, die der Bewältigung wiederkehrender Anforderungen dienen.
Der Motor von Schnelligkeit, Ausdauer oder Kraft ist die persönlich Energie. Bei einem Athleten ist diese Energie dauernd vorhanden und wartet darauf, angemessen erkannt und ausgerichtet zu werden.
Durch Selbsteinschätzung und Trainingsberichte sollte man wissen, wie seine optimale psychologische Wettkampfvorbereitung aussieht.
Gedanken sind Kräfte und haben deshalb Einfluss auf unsere Leistung und unser Wohlbefinden. Wir können diese zugunsten dieser/dieses nutzen.
Man muss aber bedenken, dass Disziplin und Training sowohl für körperliches als auch für geistiges Training gelten.
ASVÖ Landesfachwart für Karate
Mag. Christoph Kaltenbacher, LL.M