Karate Burgenland $ Zeitreise

Zeitreise

Unsere Geschichte ist geprägt von Engagement, sportlichen Erfolgen und stetiger Weiterentwicklung. In dieser chronologischen Übersicht nehmen wir dich mit auf einen Blick zurück – von den ersten Anfängen bis zu den Meilensteinen, die den Karatesport im Burgenland geprägt haben. Jahr für Jahr, Ereignis für Ereignis – ein Weg, der zeigt, wie Tradition und Fortschritt Hand in Hand gehen.

Pionierzeit

KARATE, besonders die Stilrichtung  Shōtōkan 松濤館, wird in BURGENLAND bereits seit Anfang der 80er Jahre, damals in den Vereinen KC Ikken Hissatsu Eisenstadt, KC Ippon Sigleß und KC Riedlingsdorf, trainiert. Die drei Vereine gehörten zum damals rund um Yasayogi Fujinaga existierenden Österreichischen Shotokan Karate Verband „ÖSKV“. Vor allem Sigleß und Eisenstadt mit den Trainern Mag. Roland Friesenhahn und Josef „Joe“ Eglsäer dominierten seinerzeit die Wettkampfszene sowohl in KATA als auch in KUMITE in diesem Verband. Josef Eglsäer etablierte das Burgenland und den „ÖSKV“ auch damit, dass er internationale Karategrößen der JKA wie Masahiko Tanaka zu Lehrgängen nach Eisenstadt brachte.

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Entwicklung

Ende 1987 entschieden sich die drei Karatevereine des Burgenlandes dem Österreichischen Karate Bund „ÖKB“ beizutreten. Unter der Leitung des damaligen LV Präsidenten Mag. Harald Friesenhahn, begannen vor allem Sportler aus den Vereinen Sigleß und Eisenstadt, Lehrgänge und Fortbildungsmöglichkeiten im Rahmen des „ÖKB“ zu nutzen um auch im österreichischen Wettkampfgeschehen Fuß zu fassen. Erste Medaillen und Titel bei Staatsmeisterschaften und Turnieren ließen nicht lange auf sich warten. 

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Wachstum

Im Laufe der nächsten Jahre expandierte der LV Burgenland und es wurden die Vereine Oberwart, Kobersdorf und Lackenbach gegründet. Anfang der 90er begann vor allem die Nachwuchsarbeit in Eisenstadt, Sigleß und Lackenbach zu fruchten und erste Medaillen und Titel wurden erkämpft.

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Aufbruch

 Nach Auflösung des Eisenstädter Karatevereins wurde im Jahre 2001 durch Jürgen Krell  im Polizeisportverein Eisenstadt die Sektion „Karate“, welche bald darauf im österreichischen Wettkampfgeschehen Fuß fasste, gegründet.                                          

2005 wurde Josef Nagl Landesverbandstrainer im Karate Landesverband Burgenland.

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Meilensteine

Eva Pauschenwein, ehem. Friesenhahn, war das burgenländische Aushängeschild im Karatesport, weil sie, wie auch zuvor Jürgen Krell, beim Erfolgstrainer Josef Nagl in Wien trainierte. Eva´s Erfolge für das österreichische Nationalteam sprechen für sich. In der Heimat wurden ihre Leistungen durch die Auszeichnung zur Sportlerin des Jahres 2001 und 2003 honoriert. Das Land Burgenland verlieh Eva Friesenhahn das „goldene Ehrenabzeichen“ für sportliche Verdienste. 2010 gründete Eva Pauschenwein den „FRIEWAYS KC“ und 2013 wiederbelebte sie den Karateclub Sigleß.

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Initiative

Am 13.11.2013 wurde durch die Initiative von Josef Nagl das Karate Landesleistungszentrum Burgenland feierlich eröffnet.

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Umbenennung

Im Jahre 2016 wurden sämtliche Landesleistungszentren in Bundesleistungszentren umbenannt. Seit 1.1.2017 fungiert Eva Pauschenwein als Leiterin des burgenländischen BLZ und ist als Vizepräsidentin des LV im Vorstand tätig.

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Auszeichnung

Im Jahr 2018 wurde Eva von der Bundessportorganisation zur Topfunktionärin nominiert, wo sie am 3 November bei der BSO Cristall Gala im Studio 44 – Haus der Lotterien den hervorragenden zweiten Platz der Top-Sportfunktionärinnen Österreichs erringen konnte.

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Abschied

In tiefer Trauer gibt der burgenländische Karateverband das plötzliche und völlig unerwartete Ableben am 16.09.2021 von unserem Mitbegründer und langjährigen Verbandspräsidenten, Mag. Harald Friesenhahn, bekannt.

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