Mit knapp 4000 Nennungen aus 45 Nationen ist der 46 Grand Prix Slovakia in Bratislawa eines der größten Karatenachwuchsturniere in Mitteleuropa, welcher aufgrund der hohen Teilnehmerzahl vom 20 bis 22 März ausgetragen wurde.

Unsere Karateka ließen sich weder von der hohen Starterzahl in den einzelnen Kategorien noch von der starken Konkurrenz beeindrucken und lieferten unter Trainer und Coach NT Balazs Lakner tolle Ergebnisse.

Tamara Lehner setzte gleich zum Auftakt des Turniers ein Zeichen ihrer Stärke. Sie zog mit fünf klaren Vorrundensiegen ins Finale der U18 Mädchen ein, das sie gegen die Dänin Camma Malte Bakke für sich entschied. In der Erwachsenenklasse setzte sie einen Tag später ihren Erfolgslauf fort und wurde erst im Finale von Lokalmatadorin Natasa Gamova gestoppt. Mit einer knappen 2:3-Niederlage holte sie Silber.

Die slowakischen Athleten in der Kategorie Kata männlich U16 gehören zur internationalen Karate-Elite. Emil Zadina war der einzige Sportler, der es beim Grand Prix mit ihnen aufnehmen konnte und ein rein slowakisches Podest verhinderte. Mit dem 2. Platz sorgte er für die nächsteMedaille.

Im Bewerb Kata U16 konnte sich Elena Treun bis ins kleine Finale durchkämpfen. Die junge Sportlerin hatte erst kürzlich in die nächsthöhere Altersklasse gewechselt und hier sofort Anschluss finden können. Mit dem hervorragenden 3. Platz bestätigte sie ihre Form.

Im besonders großen Starterfeld in der Klasse Kata U14, bestehend aus 74 Starterinnen aus 14 Nationen, sorgten zwei unserer Burgenländerinnen für Aufsehen. Sophie Strodl vom Frieways-Karateklub und Tiara Steindl vom PSV Eisenstadt ließen der Konkurrenz keine Chance und bestritten das Finale, das Sophie Strodl mit einer Goldmedaille für sich entscheiden konnte, wobei Tiara zuvor bei starker Konkurrenz in Kata U12 für Gold sorgte.

Mila Winter, welche ebenfalls in Kata U12 startete, kam trotz einiger toller Performances leider nicht ins Poolfinale und somit in die Platzierungen.

Besser lief es dann wieder für Kersztely Deodat Varga in Kata U14. Der Zwölfjährige konnte sich ebenfalls topp behaupten und mehrere Siege erringen. Im Semifinale verlor er zwar gegen den späteren Sieger aus der Slowakei, jedoch gewann er wieder eindeutig die Begegnung um Platz 3 und holte die Bronzemedaille ins Burgenland.

Abgerundet wurde das LZ-Ergebnis mit einem 7. Platz von Cornelius Kargl in der Klasse Kata U14.  

Platzierungen: 

Tamara Lehner 1. Platz Kata U18 und 2. Platz Kata Allg. Klasse

Emil Zadina 2. Platz Kata U16

Sophie Strodl 1. Platz Kata U14 und 5. Platz Kata U16

Tiara Steindl 1 Platz Kata U12 und 2 Platz Kata U14

Elena Treun 3. Platz Kata U16

Keresztely Deodat Varga 3 Platz Kata U14

Cornelius Kargl 7. Platz Kata U14